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Liegeplatzneubau für große Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde

Großes Bild: Liegeplatzes (P8) in Rostock-Warnemünde am 05.08.2007Rostock / Warnemünde, 05.10.2007 Am 5. Oktober 2007 haben die Bauarbeiten für den Neubau des Liegeplatzes P8 im Warnemünder Werftbecken begonnen. Bauherr des rund zehn Millionen Euro teuren Projekts ist die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock. Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Züblin/Aarsleff setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung als ausführende Bauunternehmung durch. Mit knapp sieben Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern den Neubau des Liegeplatzes. Die Co-Finanzierung von mehr als drei Millionen Euro übernimmt die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock.

Seit Ende August ist die ARGE in Warnemünde tätig. Die Baustelle wurde eingerichtet und der Wassergrund des maroden Liegeplatzes auf einer Länge von mehr als 400 Metern von Tauchern beräumt. In einem ersten Bauabschnitt wird bis Mitte April 2008 eine neue Spundwand auf einer Länge von 320 Metern etwa drei Meter vor die alte Spundwand gesetzt und landseitig verankert. Dafür erfolgt ein kompletter Bodenaustausch in der Spundwandtrasse des Wassergrundes mittels eines Bohrgerätes bis zu einer Tiefe von rund 17 Metern. Harter Mergelboden wird ausgehoben, und Kies wird in die sich überlappenden Bohrlöcher eingebracht. Ab Dezember werden 17 Meter lange Spundbohlen in den vorbereiteten Untergrund vibriert. Der Zwischenraum zwischen alter und neuer Spundwand wird mit Kies und Sand aufgefüllt und als Kaifläche befestigt. Anfang nächsten Jahres wird dann auf der navigatorisch notwendigen Länge und Breite des Liegeplatzes eine Wassertiefe von etwa zehn Metern hergestellt.

Im zweiten Bauabschnitt werden bis Ende August 2008 weitere 145 Meter des Liegeplatzes auf diese Art und Weise neu gebaut. Die Konfiguration von P8 wird so verändert, dass nach einer Kailänge von 412 Metern ein leichter Knick gebaut wird, an dem sich weitere 53 Meter anschließen. Einher gehen die wasserseitigen Bauarbeiten mit Flächenbefestigungen und - anpassungen am neuen Liegeplatz.

"Wir sind froh, dass wir der Schließung des maroden Liegeplatzes P8 ab Januar 2008, die einen Einbruch der Kreuzschifffahrt in Warnemünde nach sich gezogen hätte, durch diesen Neubau begegnen können", sagt Ulrich Bauermeister, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock.
"Zudem ermöglicht uns dieser neue Liegeplatz, mit den Entwicklungen der Schiffsgrößen auf dem internationalen Kreuzfahrtmarkt Schritt zu halten. Bereits im kommenden Jahr werden von den mehr als 100 angemeldeten Kreuzfahrtanläufen für Warnemünde über 50 Schiffe mit einer Länge zwischen 250 und 300 Metern sein", so Ulrich Bauermeister. Eine Seite Zurück

Bilder & Infos: Liegeplatz P8 im Warnemünde
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