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Erste Ergebnisse zur Neuvermessung "Kadetrinne"
Änderung beim Tiefwasserweg in der Ostsee

Schiffsinformationen: DENEB IMO 9079470 Rostock - Donnerstag, 06. September 2007 Die kürzlich begonnene Neuvermessung des Nadelöhrs Kadetrinne in der Ostsee hat bereits Konsequenzen. Die Angaben zur Wassertiefe des in Richtung Norden anschließenden Tiefwasserweges DW 17 (Deep Water Route North East of Gedser) wurden von 17 Meter auf 16,5 Meter geändert. Darauf hatten sich der deutsche und dänische hydrographische Dienst verständigt, die das zwischen der dänischen Insel Falster und der Halbinsel Darß gelegene Seegebiet zur Zeit gemeinsam vermessen, erklärte Horst Hecht, Leiter der nautisch-hydrographischen Abteilung des BSH am Donnerstag in Rostock. Die neuen Erkenntnisse bestätigten, wie wichtig systematische Wiederholungsvermessungen sind, da sich die Tiefenverhältnisse immer wieder ändern können. Sie seien daher ein wesentlicher Schritt zur weiteren Erhöhung der Schiffssicherheit in der Ostsee.

In dem stark frequentierten Hauptschifffahrtsweg, den alle tiefgehenden Schiffe einhalten müssen, wurden nach Angaben Hechts Mindertiefen entdeckt. So betrage die Wassertiefe an drei Stellen auf dänischem Gebiet nur 16,8 Meter, auf deutscher Seite seien an zwei Stellen nur knappe 17 Meter gemessen worden. Die Schifffahrt sei über diese nautisch bedeutsamen Veränderungen bereits durch die wöchentlichen "Nachrichten für Seefahrer" informiert worden, damit die entsprechenden Seekarten sofort auf den aktuellen Stand berichtigt werden. Schiffe mit besonders großem Tiefgang müssen dies bei der Beladung berücksichtigen.
Die Vermessungstechnik habe sich seit der letzten kompletten Neuvermessung der Kadetrinne vor 10 Jahren noch einmal deutlich verbessert, ergänzte Hecht. Der Meeresboden könne sehr viel detaillierter untersucht werden. Dies zeige sich auch daran, dass seit Beginn der Arbeiten vor fünf Wochen bereits zehn bislang unbekannte potentielle Unterwasserhindernisse allein von der DENEB entdeckt worden sind. Genauere Untersuchungen, für die auch Taucher zum Einsatz kommen, müssten nun zeigen, um welche Objekte es sich handelt und ob sie eine Gefahr für die Schifffahrt darstellen.

Die Vermessung dieser stark befahrenen Route erfordert von DENEB-Kapitän Andreas Gentes und seiner Crew ganz besondere Aufmerksamkeit, denn teils muss dabei auch gegen den Schiffsverkehr gefahren werden. Unterstützt wird die DENEB auch von Land aus – durch die Verkehrszentrale in Warnemünde, die entgegenkommende Schiffe warnt.

Bis zum Jahresende sollen die Vermessungsarbeiten abgeschlossen sein. Eine Seite Zurück

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